beim rückblick zum maskenball wird mir schlecht...
moiree
08.04.2013 17:212865
06.04.13 CLASH NIGHT @ Chemiefabrik Dresden: http://www.banq.de/rueckblicke.php
moiree
04.04.2013 15:392864
rückblick auf den ersten & heutigen verhandlungstag gg. lothar könig: http://test.jg-stadtmitte.de/soligruppe/2013/04/04/liveticker-zum-1-prozesstag-gegen-lothar/
moiree
03.04.2013 08:182863
30.03.13 OSTERMARSCH @ PUSCHKIN Dresden
daß es ein mikrosopisch gereinigter tapetenkleistereimer nebst bürschte mal
in ein review schaffen sollte, hätte ich so nicht gedacht, aber egal erstmal.
und wenns schon mal am letzten märztag schneit, ist eh alles weißeiergefärbt.
zu 80% war mein körper im weißgekalten roten raum geparkt, eine manchmal nicht leichte entscheidung, denn "drüben" im großen gabs auch gut auf die teller.
über diesen entscheid bin ich im nachhinein gar nicht mal so unglücklich. im gegenteil!
just angekommen, wärmte andy chops nach den von mir verpassten chemnitzern jungeliquidelig mit einem gewissen ragga(e)feeling knorke mein "horch zu!" - auf die richtige temperatur. und war auch am abend weiter als zwischendurchler aka tonklangretter einfach nur unentbehrlich.
nach einer kuhlen türaktion bekam man dann herrn aksi0m auf'n schirm.
hatte eigentlich "härteres" von ihm erwartet, wurde aber dennoch nicht enttäuscht.
der clou war während meiner musikalischen tiefphase die visuelle wahrnehmung der drei dubstepzombies, die wohl mehr spaß hatten, als manch anderer. ihr wart echt eine bereicherung! letztendlich folgte ein präziser übergang zum metric.
jener hatte mehr als gute laune & somit auch richtig feuer unterm arsch.
an dieser stelle auch gleich noch mal fetten gruß an die defekthexe!
abwechslungsreiches & anstrengendes set. letzteres sah man auch am publikum.
... ebenfalls wenn sie gerade aus dem großen flur kamen ;) dort wars wohl auch heftig um die zeit.
letztendlich dr ben.
ein rocker mit verrückten scheiben, die er echt gut einzusetzen wusste.
scheinbar absolut an dem fakt vorbei der letzte zu sein, der an diesem weißen morgen spielen sollte, ließ er sich keine minute nehmen.
publikum war echt knorke - verrückte gibts immer. auch friedliche ;)
wie gesagt, vom main nur ein bissl stepzn & mentalic mitgelauscht. verfügbare restinformationen
bestätigen mir, ein "war geil" schreiben zu können.
ich mag jetzt nich mehr schreiben.
ZAiRA
02.04.2013 09:432862
01.04.2013 HAMLET – Roger Vontobel (Staatsschauspiel Dresden)
Nun, der Literaturunterricht ist schon seit einer Weile ins Land und auch hindurch gezogen und die großen Klassiker stehen verstaubt im hintersten Gehirnskasten – worum ging es hier gleich nochmal genau?
Sein oder nicht sein, das ist hier die Fragen – bekannt war mir der „Vers“ und auch das Bild dazu wie ein Mann bei Kerzenlicht einen Knochenschädel befragte doch worin lag hier der Sinn?
Erfrischend und erhellend war somit die gestrige Aufführung von Hamlet und es war so ganz nebenbei ganz, ganz großes Theater.
Der tote Dänenkönig, darum ging es nämlich und das Gerankel und Gerunkel am Hofe Dä-nemarks und der erst leicht verwirrte, sich in der Musik verlierende Hamlet der dann ausbricht und seinem Geist zerbricht.
Musik?
Wer hier an Operette oder Musical denkt (ich gebe zu ich hatte erst ein wenig angst es geht in die Richtung) liegt vollkommen falsch. Roger Vontobel´s Inszenierung Hamlets zeigte hier einen brillianten Spagat zwischen klassischem und modernen Theater ein Spiel aus Videoin-szenierungen gebannt auf ein klassisches Bühnenbild.
Dabei ist der „1. Akt“ der reißerischste. Christian Friedel (Hamlet) und seine Band Woods of Birnam (findet man bei soundcloud) bestreiten diesen fast komplett allein, zwischen melan-cholischem Elektropop über kreischenden Elektrorock. Fesselnd und sehr gut gelungen – fast könnte man denken Herr Friedel inszeniert sich hier gekonnt selbst, so authentisch spielte er.
Der „2. Akt“ lässt das Stück zur Ruhe kommen ohne aber schläfrig zu wirken.
Aufpassen heißt es da die ganze Konzentration zusammen nehmen und versuchen „der schönen Worte“ zu folgen. Hier kommen auch die übrigen Prodagonisten zu Wort Ophelia, Königin Gertrude, König Claudius … usw., auch zeigt die Bühne ihre vollkommene Präsenz
Nur am Rande Mut für die Rolle der Ophelia gehört auf alle Fälle dazu dennoch überzeugte sie mich nicht so richtig. Doch man kann nicht alles haben.
Insgesamt war es grandios und sollte Pflicht werden für alle Schulklassen die sich durch das Buch quälen oder im „Videozimmer“ diverse Verfilmungen über sich ergehen lassen müssen.
Und natürlich ist diese Aufführung nicht nur für Schulklassen oder Liebhaber sondern für Jedermann und so war auch das Publikum ziemlich bunt gemischt und zum Teil schon das zweite Mal in den altehrwürdigen Hallen. Respekt und immer schön weiter so Herr Vontobel. Es war mir ein Fest, danke für das Geschenk Frau P..
Pierre Ed
30.03.2013 23:202861
Fritz Kalkbrenner (Reithalle) Musik läuft aber es ist viel zu voll.
@immobilienmakler
tut mir leid, wenn ich jemanden auf die füße getreten bin. das war nicht meine absicht, geschieht aber immer, wenn man eine kontroverse ansicht äußert. dass es sich bei dem dj um studio17 handelt, ist mir sehr wohl bekannt. darauf, dass der song ursprünglich von waldeck stammt, wurde ich auch schon von anderer seite hingewiesen, danke für die anmerkung,ich gelobe für die zukunft eine genauere recherche, in diesem fall hätte ein blick in meine musiksammlung genügt. meine meinung zu der aufführung habe ich meines erachtens doch geäußert: der komponist hat in meinen ohren leider keine eigene "klangsprache" gefunden, sondern hat in großen teilen an bereits (wohl?)bekanntes erinnert. ich empfehle, die aufgeführten namen einfach mal aufzugreifen und sich ein paar sachen von den genannten anzuhören. dann wird vielleicht verständlich, was ich meine. in meinen ohren war es einfach sehr leichte kost. die "klischees" , (ich vermute diese einschätzung bezog sich auf die beschreibung der personen) wurden von mir benutzt, weil ich doch etwas erstaunt war, wie leicht ein (gespürt) großer anteil des anwesenden publikums zu begeistern war. die aufgeführten charaktere wurden so auch beobachtet und sind mir durch ihre fast schon "theatralische" begeisterung aufgefallen. eine beleidigung anwesender und sich betroffen fühlender personen war nicht meine absicht. lediglich eine kritische meinungsäußerung. für ein längeres statement inklusive anmerkungen zu kompositionsformen, musikalischen zitaten etc. fehlte mir leider die zeit.
ich wünsche einen angenehmen sonnigen tag.
immobilienmakler
04.03.2013 00:292853
@schweiger:
Weshalb ist dein Rückblick so voll mit (deinen) Klischees**? Keine eigenen Gedanken zur Sache?
Um deine Faktenwissenslücken zwischen deinem Klischeewissen aufzufüllen:
der DJ ist Studio 17 und der erste Song war von Waldeck, nicht von Parov Stelar, dieser hat den Track "make my day" höchstens geremixt (Album ''Ballroom Stories'').
** Ein Klischee ist eine überkommene Vorstellung oder ein eingefahrenes Denkschema, eine abgedroschene Redensart oder vorgeprägte Ausdrucksweise, ein überbeanspruchtes Bild ...
schweiger
03.03.2013 07:342852
pocket symphonies, albertinum. 25.2.
sinfonien in taschenformat waren versprochen, also nüscht wie hin und neugierig sein. zu hören gab es dann allerdings beliebige, gefällige belanglosigkeiten in i-tunes-format. aber dank der mit den höhrerinnerungen der anwesenden spielenden kompositionen – ein wenig glass und nyman, dort ein paar anklänge an piazolla und auch olle moricone ließ grüßen – war das publikum zu großen teilen verzückt, nein sogar begeistert. jedenfalls wurde nach dem ein oder anderen schnipsel musik frenetisch geklatscht, gejolt, getrampelt. und der schlacksige hipster mit seiner schier grenzenlosen begeisterung war ebenso zu beobachten wie die langmähnige schönheit die fasziniert „schööön“ säuselte (nur echt mit beeindruckenden augenrollen hinter wimpergeklimper;)). danach am merchandisingstand noch die stylische tasse in schwarz-weiß für den scheußlichen bürokaffee erworben, die musik wird selbstverständlich mit schnellem klick im internet geordert und auf dem mac-book, i-pod oder i-phone (zutreffendes bitte auswählen, mehrfachnennung möglich) beim mehr oder weniger kreativen tagwerk als gepflegte hintergrundmusik gewählt. dafür wurde sie gemacht. parov stelar, als erster titel, der danach vom band kam, zeigte, dass wenigstens der dj wusste, was hier gespielt wurde.
beeindruckend an diesem abend war vor allem das fauré-quartett. Vielleicht gibt es die musiker ja am gleichen ort irgendwann mal mit guten zeitgenössischen komponisten zu hören – denn da gibt es einige. bei den amis und auch hier in deutschland…die suche lohnt sich!
pierre ed
23.02.2013 14:322851
Sigur Ros 22.02. Tempodrom,Berlin
Unglaublich,Sagenhaft,Wundervoll,Sensationell,Großartig,einfach Grandios.
Mir fehlen immer noch die Worte.Es war ein 2 Stündiges Musikalisches Meisterwerk,was in einem 10 Minütigen Verabschiedungs Applaus endete.
Es gibt noch Tickets für Dresden und von mir die Empfehlung hin zu gehen.
ZAiRA
15.02.2013 10:262850
Maps&Atlases 14.02.2013
Was für ein Spass! Tolle Musike, dufte Typen.
Aber beginnen wir von vorn.
Einundzwanzigundzerquetschte Auftritt der Dresdner Sea of Love. Die Assoziation zu Frau Elster und Herr Fuchs war sofort gegeben... :)
Zarte melancholische Klänge. Ich hoffe, es wird demnächst noch mehr von euch zu hören geben.
Später... schlenderten Maps&Atlases auf die Bühne.
Am Anfang - das gebe ich zu - hatte ich ein wenig den Verdacht es könnten auch Cousins von Kings of Leon sein.
Aber die Jungs sind eben doch ganz anders und haben ihren eigenen Stil.
Ein wenig 80er Rock/Pop (ähnlich Paul Simon´s - you can call me al) aber eindeutig mehr Rock.
Der Drummer war der Hammer. Die Songs schwappten so über uns rüber - das konnte nur zu ausgelassener Choerographie, Grimassen und guter Laune führen.
Dafür liebe ich das Beatpol - nicht zuletzt, dass man (nur nicht schüchtern sein) einfach mal mit den Akts am Stand quatschen kann.
Fazit: Sea of Love EP ist meine, wir hätten auch gern die Maps&Atlases gehabt, aber untypischerweise gabs nur T-Shirts zu kaufen ... nunja ich krieg euch schon.
DANKEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE
an alle.
moiree
09.02.2013 21:552849
LAGER pres. FUNKTION ONE vs Dubstep/DnB @ Paula 08.02.13
http://banq.de/rueckblicke.php
moiree
03.02.2013 23:492848
IPOLY RAVIN' II @ Sektor E. 02.02.13 http://banq.de/rueckblicke.php
Nachdem ich persönlich schon bei der Bon Poesie (Bon Voyage) und durch diverse Gesprä-che in, um und über die bunte Dresdner Musikszene auf „Said sur la place“ aufmerksam wurde stand nun die Party zu seiner aktuellen Vinyl „Kalaidoskopf“ an.
Was mich hierbei beeindruckt ist, dass Dresden mit anspruchsvollen HipHop aufwartet und wir uns damit definitiv nicht verstecken müssen.
Das es hier eine Szene in diesem Sektor gibt – auf die wir ziemlich stolz sein können und uns selbst beweisen *jupp wir Dresdner haben´s einfach drauf. Ein „neuer“ lokaler Held etabliert sich im Rampenlicht, neben all denen die wir bereits kennen, schätzen, gerne hören, sehen und und und …
Anspruchsvoller HipHop wem das ein Begriff ist war bei Said am Freitag an der richtigen Adresse. Authentische Texte, ein toller Groove, Freestyle, Sozialkritisch, Sympathisch so würde ich es zusammenfassen. Gemessen am Alter Said´s kann ich nur staunen – die kom-plette Crew hat uns aufgemischt und gezeigt wie es gehen kann. Auch der Pressetext hierzu hatte nicht übertrieben.
Ich gebe zu, HipHop ist nicht mein Spezialgebiet aber die 90er schon ;-) und der Eine oder Andere mag´s mir bitte nachsehen. Ich fand es wahnsinnig interessant, quasi ein Erlebnis für mich vielen Dank – super gemacht!
Ich denke, wir sind alle sehr gespannt darauf was da noch folgen wird.