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Zet(21.02.2012)
„Wir sind zu spät – oh mein Gott, verdammt.“
Das war der Grundgedanke, als wir über den verschneiten Parkplatz flitzten vor dem Club Hellerau. Rein mit uns, ab zur Garderobe, hin zur Platzeinweisung und ab – mitten ins Geschehen. Aufatmen und Runterkommen und sich „freuen“: nur einen Song verpasst und die Erkenntnis, hier fängt man ziemlich pünktlich an und das werden sich einige gedacht haben. Das Runterkommen viel mir nicht schwer und der Genuss folgte sofort denn - Schwarz&Wesseltoft trafen genau meinen musikalischen Nerv für diesen Abend. Gut, wer Jazz-Elemente nicht mag, war hier falsch. Die warmen, verspielten Töne vom Flügel und das Zusammenspiel der Beiden übertrug sich schnell auf mich. Es machte einfach Spaß den beiden zu zusehen und sich die Entstehung der Arrangements zeigen zu lassen. Begonnen wurde meist mit einer kleinen Melodie oder Sound vom Laptop und wurde gemeinsam erarbeitet bzw. aufgebaut und als Ganzes zusammengefügt. (Die Techniker und Fachleute wissen sicher, wovon hier schreibe – ich kann es nur vermuten ;-).) Für mich als bloßer Zuhörer eine spannende Sache, sehr schön unterhaltsam, harmonisch und eine Qualität, wie ich sie erwartet habe. Die Visuals dazu auch passend gewählt – man konnte es sich praktisch aussuchen, wohin man am liebsten schaut. Auf die Leinwand (die glücklicher Weise ziemlich oberhalb ablief) oder direkt auf die Bühne zu den beiden Künstlern. Leicht irritierend fand ich den Tänzer auf der rechten Seite – aber da ich einen ziemlich hochgewachsenen Vordermann hatte, war dies auch kein Problem. Der Kopf hat den „Störenfried“ gut abgedeckt. Und so konnte ich für mich sein, den Sound genießen, mich darin verlieren, mich freuen und war dennoch nicht allein. Die Stimmung war sehr gut, der Sound auch – fand ich jedenfalls und das jubelnde Publikum ging mit meiner Meinung offensichtlich konform. Das darauf folgende DJ-Set von Conrad Kaden haben wir nicht vollständig mitbekommen – wir zogen weiter. Aber was wir gehört haben, klang gut. Fazit: Musik ist schön und schade für die, die nicht da waren. |
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