[banq.de - Kopfbild] 23.05.2013: "hofewiese, heide" von frauantje
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Künstlerportrait

Deekline

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Künstlerportrait

Deekline

Vor langer Zeit durch das Distillery-Printmagazin DRUNK angeregt, ...

Auf einen Blick
Was
:
FatGroove
Wer
:
Deekline, Barrio Katz, György de Val
Stil
:
Break, Drum`nBass, Dubstep, MashUp-Irrsinn
Wann
:
23.06.2012 | 22 Uhr
Wo
:
Groovestation/ Dresden
Wieviel
:
bis 00:30 Uhr 4 EUR mit SpecialTicket, sonst 5 EUR | 6 EUR
Freikarten
:
3x1

Es müssen nicht immer gefühlte dreitausend Djs auf 77 Floors sein - manchmal genügt schon ein DJ/ Produzent allein: So im Falle von Deekline (aka Nick Annand), der schon seit den späten 1990er Jahren unter kaum noch zählbaren Pseudonymen die Musiklandschaft des Globus beackert.

Künstlerportrait Deekline - Groovestation - Dresden

Und dies im wahrsten Sinne des Wortes: er bestellt die Felder mit immer neuer Saat. Selbst die Discogs-Nerds sind immer wieder überrascht, was er sich allein oder im Zusammenspiel mit solch illustren Gesellen wie Freq Nasty, Ed Solo, Wizard, Arthur Baker uvam. ausgedacht und auf Platte gepresst hat. Ob es nun Breakbeat, NuSkoolBreaks, UK-Garage, BootyBreaks, Drum`nBass, RaggaJungle, Dubstep, House oder Techno ist - es gibt kaum ein Genre, vor dem er Halt macht.

Und vom Breakstep wird gar gemunkelt, er habe ihn mit seiner 1999er Single "I Don`t Smoke" maßgeblich mit auf den Weg gebracht. Selbige Single wurde auf Rat Records (seinem eigenen Label) straffe 20.000-mal verkauft, anschließend an EastWest lizensiert, damit weitere 150.000-mal verkauft und schaffte es sogar in die UK Charts.

Er ist einer der wenigen Produzenten, bei denen der gute Ol`Dirty Bastard (RIP) einen Remix in Auftrag gab - und zwar sein "Got Your Money" mit Kelis.

Dieses Ding schipperte dann in den Nullerjahren die Dancefloors auf und ab, bevor in 2002 mit "Every Posse And Crew" eine Kollaboration mit Freq Nasty wieder für enorme Wellen sorgte - dort sind bereits knochentrockene Wobblebässe in einem Breaks-Tune verbaut, wie man sie heute aus dem Dubstep kennt: man könnte sich also weit aus dem Fenster lehnen und Deekline als einen Vater des damals noch "Proto-Dubstep" bezeichnen.

Und mit "Beatfreaks", "Thursday Night Throwdown" und "Breakbeat Connection" hat sich der gute Mann in London und darüber hinaus auch als Veranstalter einen Namen gemacht. Seine Tunes erschienen auf der von den Stanton Warriors gemixten FabricLive 30 und auf der KraftyKuts FabricLive 34 und erhielten damit einen weiteren Ritterschlag. Er fummelt also nicht nur Hits in moderne Tanzmusik hinein - so zum Beispiel Aloe Blacc`s "I Need A Dollar" oder das "Twist And Shout" der Beatles - also MashUp in modernstem Gewand.

Und da man einerseits das Thema MashUp in diversesten Spielarten von der FatKatDisko und die gebrochenen, tieffrequenten Beats der modernen Tanzmusik andererseits von den SmoothGroove-Veranstaltungen kennt, lag der Schluss auf der Hand, beide Partyreihen an diesem Abend zu fusionieren.

Fat Kat Disko/ Smoothgroove (22.06.2012)
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